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Im Süden der Mecklenburgischen Seenplatte, da wo Mecklenburg und Brandenburg aufeinander stoßen, führte ein richtiger Schmugglerpfad von Wittstock bis nach Röbel durch die Heidelandschaft. Doch das ist Geschichte. Heute gibt es keine Schmuggler mehr, dafür viele Gäste, die DIE SCHEUNE besuchen. DIE SCHEUNE  ist Zielpunkt vieler Ausflüge durch die Mecklenburgische Seenplatte oder Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen.

Bis Röbel sind es nur 2 Kilometer Weg Richtung Norden . Der anerkannte Erholungsort mit seinen zwei imposanten frühgotischen Kirchtürmen, die weit in alle Himmelsrichtungen grüßen, liegt wasserseitig an einem Ausläufer der Müritz und ist landseitig in eine leicht hügelige Landschaft eingebettet. Die geschützte Lage und die beschaulichen Ringgassen mit den vielen bunten Fachwerkhäuschen vermitteln das Gefühl von Geborgenheit und Zeitlosigkeit. Besonders die restaurierte Windmühle, die inmitten der Stadt auf dem Burgberg thront, eröffnet dem Besucher bei einem Spaziergang durch das mittelalterliche Stadtzentrum einen Rückblick auf Handwerk und Tradition. Im städtischen Bürgergarten hinter dem Haus des Gastes kann man unter alten Bäumen am Wasser verweilen und den Blick in die Ferne schweifen lassen.

Die kleine Stadt besitzt eine wunderschöne und lang gestreckte Uferpromenade mit Anlegestellen der Fahrgastschiffer, einladenden Restaurants und Cafés. Die alten, teils schilfgedeckten Bootshäuser verleihen Röbel/Müritz zusammen mit dem modernen Wasserwanderrastplatz, dem Segler- und Stadthafen ein sehr individuelles maritimes Flair.

Wer gen Süden zieht, für den liegen Wredenhagen und Wittstock auf dem Weg. Wer südlich der Müritz Richtung Brandenburg fährt, gelangt zu alten historischen Gemäuern im lang gestreckten Dorf Wredenhagen: die Burg auf dem künstlich errichteten Berg stammt aus dem 13. Jahrhundert und auf dem riesigen runden Burghof spürt man unter der alten Buche die Kraft der Vergangenheit.

Die Route durch die Schmugglerheide hat auch ein weiteres lohnendes Ziel: Wittstock. Die historische Altstadt der ehemaligen Bischofsstadt wird geprägt durch Markt & Rathaus, die historische Stadtmauer mit den an die Stadtmauer gebauten Wiekhäusern, dem Röbeler Tor sowie der St.Marien-Kirche. Im Dreißigjährigen Krieg schlugen in der Schlacht bei Wittstock schwedische Truppen die Kaiserlichen & Sachsen. Heute befindet sich im Amtsturm der Bischofsburg das regionale Museum des Dreißigjährigen Krieges und im Bürgermeisterhaus auf der Burg das Ostprignitz-Museum.